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Jahreshauptversammlung 2023

Die womöglich letzte Jahreshauptversammlung der Ortswehr Stelle fand am gestrigen Sonnabend, 7. Januar 2023 statt, zumindest in dieser Aufstellung. Denn schon im kommenden Jahr soll es eine gemeinsame Jahreshauptversammlung der beiden Ortswehren Kirchhorst und Stelle geben, die planen, zu fusionieren. Dafür gab es in den Grußworten sowohl großen Zuspruch als auch geäußerte Bedenken, insbesondere zu der zeitnahen Umsetzung. Während die einen von "es wächst zusammen, was schon lange zusammengehört sprachen", gab es von Herbert Löffler, Ortsbürgermeister und Feuerwehrausschussvorsitzender, die Anmerkung, "dass noch viele Fragen offen sind, eine große ToDo-Liste abzuarbeiten wäre und diese Fusion kein Pappenstiel wird". Besonders die Frage nach einem neuen Feuerwehrhaus käme in diesem Zusammenhang immer wieder auf. 

 

Dafür müssten 2,5, bis 3 Millionen Euro bereitstehen und ein geeigneter Standort gefunden werden. Auch stehen die Wehren Isernhagen K.B. und Isernhagen F.B. noch vor Kirchhorst-Stelle auf der Warteliste für eine neue Kommandozentrale. 

Christian Reinhardt, stellvertretender Gemeindebrandmeister, sah das, wie übrigens viele der Kameradinnen und Kameraden, dennoch eher positiv: "Wir sind schon deutlich weiter mit unseren Planungen. Es ist die Sache aller Kameraden und es ist eine gute Entscheidung."

Auch Ortsbrandmeisterin Sandra Busche unterstrich den positiven Aspekt und setzte auf konstruktives Arbeiten. Die Ortsbrandmeisterin moderierte die Jahreshauptversammlung und gab mit ihrem Jahresbericht 2022 einen Einblick in den Einsatz der Wehr. 

Insgesamt wurden 1.873 Stunden absolviert, davon 249 im Einsatzdienst bei 27 Einsätzen. Diese teilten sich auf 12 technische Hilfeleistungen, sieben Brände und acht Fehlalarme auf. Darunter gab es Einsätze bei Unwetter oder einem Unfall in einer Chemiefirma in Isernhagen H.B. Besonders hervorzuheben war ein Fettbrand in einem privaten Wohnhaus, der nur durch das richtige Verhalten des Anwohners dazu führte, dass es zu keinem größeren Schaden gekommen war. Hierbei wurde korrekt gehandelt und der Fettbrand nicht mit Wasser, sondern einem Topfdeckel gelöscht.

Und obwohl die Corona-Pandemie mit ihren Ausläufern auch 2022 noch zu spüren war, gab es deutlich mehr Aktionen. Dazu zählten unter anderem das Sonnenwendfeuer, der Tag der offenen Tür, der Herbstball und die Winterwandung, allesamt gut besucht.

Gruppenführer Timo Berkelmann berichtete von einem spannenden Jahr. Die Übungsdienste wurden mit der Ortswehr Kirchhorst durchgeführt. Die Kameradschaft wurde beim Boßeln, beim Lasertag spielen oder auf der Weihnachtsfeier gefördert. 

Meike Berkelmann berichtete von Aktionen der Jugendfeuerwehr, die besonders von den Zeltlagern zu Pfingsten oder in den Sommerferien bestimmt wurden. Zudem gab es eine Müllsammelaktion gemeinsam mit der Kinderfeuerwehr, der Jugendfeuerwehr Altwarmbüchen und einigen Aktiven. Die ÜSTRA lud ein, eine Stadtbahn mit Handabdrücken zu verzieren. Sportliche Erfolge gab es mit der Qualifizierung für den Regionswettbewerb und einem 1. Platz beim Brennball-Turnier. Insgesamt wurden 3.500 Stunden von der Jugendfeuerwehr absolviert - 3.000 Stunden mehr als im Vorjahr, das von der Corona-Pause bestimmt worden war. Zum Jahresabschluss waren 14 Kinder bei der Jugendfeuerwehr Stelle, die sich in acht Jungen und sechs Mädchen aufteilten.

Die Kinderfeuerwehr, betreut von Jessica Friedrich, zählt zum Jahresende 18 Kinder: zehn Jungen und acht Mädchen. Übungsdienste, ein Erste-Hilfe-Kurs, Bastelarbeiten, Spiele und zahlreiche Aktionen bestimmten das Jahr 2022. Bei einem Luftballonwettbewerb gingen 62 Ballons in die Luft. Der weiteste flog bis nach Magdeburg. Beim Spiel ohne Grenzen innerhalb des Pfingstzeltlagers belegten die Feuwehrkids den 1. Platz.

Sicherheitsbeauftragter Thomas Kiesewetter berichtete von einem Unfallaufkommen in 2022 "auf sehr niedrigem Niveau". Auch der Gerätewart schloss sich an und erklärte, dass "alle Geräte und Fahrzeuge in einem einsatzbereiten Zustand sind".

Neben einer Neuaufnahme gab es für Sönke Seißelberg die Beförderung zum Löschmeister. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurden Margarete Pilz, Heidrun Kiesewetter, Karl-Heinz Pilz und Werner Schulz geehrt. Für 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft gab es eine Auszeichnung für Uwe Krüger, Dr. Stefan Diekwisch und Henning Uebel. 50 Jahre unterstützen bereits Jürgen Knut, Heinrich Linder, Detlef Sieroux, Holger Schüddeopf, Norbert Block und Willi Bohn die Wehr und wurden dafür geehrt.

Für aktive Mitgliedschaft wurde Jens Jungnickel (25 Jahre), Torsten Krüger (40 Jahre) , Michael Matzat (40 Jahre) ausgezeichnet. Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr sind Reinhard Berkelmann jun., Hartmut Kiesewetter und Rüdiger Block ausgezeichnet worden. Eine Urkunde des Landesfeuerwehrverbandes und ein dreifaches Gut Wehr gab es für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr für die Kameraden Reinhard Berkelmann sen. und Adolf Schrader, die ihre Ehrungen aus den Händen von Christian Reinhardt entgegennahmen. 

 

Quelle: www.AltkreisBlitz.de

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