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Feuerwehrfusion live - Feuerwehren üben nur noch gemeinsam

Am 30.11.2021 einigten sich die Freiwilligen Feuerwehren Kirchhorst und Stelle auf einen Zusammenschluss der Ortsfeuerwehren. Die zuvor von beiden Feuerwehren durchgeführten Aktivenversammlungen hatten der Steller Ortsbrandmeisterin Sandra Busche, ihrem Stellvertreter Reinhard Berkelmann und den Kirchhorster Pendants Arne Zilling und Jörg Czechan eine sehr breite Zustimmung der Kirchhorster Brandschützer zur Feuerwehrfusion signalisiert. Sandra Busche: "Unsere Feuerwehren werden schon seit Jahren gemeinsam zu Einsätzen alarmiert.

 

Der Zusammenschluss ist die logische Konsequenz." Ihr Kirchhorster Kollege Arne Zilling bestätigt diese Sicht: "Zwei Feuerwehren in einem Dorf - und das bei sinkenden Mitgliederzahlen in beiden Feuerwehren. Das macht keinen Sinn mehr. Unsere Feuerwehrfrauen und -männer waren daher schnell überzeugt von den Argumenten für eine Fusion."

In den vergangenen Wochen hatten nun die Gruppenführer beider Ortsfeuerwehren die Aufgabe, die Beschlüsse der Einsatzkräfte in ein gemeinsames Übungsdienstkonzept umzusetzen. "Alle Kameraden kennen sich aus der Freizeit und gemeinsamen Einsätzen", erläutert Einheitsführer Maurice Fahsmann die Überlegungen der Gruppenführer. "Aber um eine echte Einheit zu entwickeln, die im Einsatz unerlässlich ist, brauchen wir gemeinsame Übungen." Sönke Seisselberg ergänzt: "Natürlich müssen die Einsatzkräfte auch die Fahrzeuge und das Gerät der anderen Feuerwehr sicher zu beherrschen lernen." Während die Feuerwehr Kirchhorst über ein Tanklöschfahrzeug verfügt, haben die Steller Feuerwehrleute in der Gemeinde die zusätzliche Fähigkeit zum Betreiben eines Dekontaminationsplatzes. Alle Feuerwehrleute werden also viel Neues lernen dürfen

Und genau hier setzten die Überlegungen der Gruppenführer an. In den neuen Dienstgruppen, die ab sofort im 14-tägigen Rhythmus üben werden, finden sich die Kirchhorster als auch Steller Einsatzkräfte wieder. "Das ist eine bunte Mischung aus beiden Feuerwehren, alt und jung, Frauen und Männer", fasst Sven Gotthard zusammen, der ebenfalls am Konzept mitgearbeitet hat. Sowohl am Steller, als auch am Kirchhorster Feuerwehrhaus wird die gemeinsame Feuerwehr zukünftig üben und ihre Mitglieder auf einen einheitlichen Ausbildungsstand bringen. Am gestrigen Donnerstag stellten die Gruppenführer den Einsatzkräften das Übungsdienstkonzept vor. Der vierzehntägige Rhythmus sowie die Besonderheit, einmal pro Monat eine große Einsatzübung mit allen Feuerwehrleuten zu organisieren, stießen auf breite Zustimmung bei den anwesenden Einsatzkräften. "Auf den großen Einsatzübungen wollen wir das vorher Erlernte im gesamten Team festigen. So stellen wir sicher, dass es im Einsatzfall auch verlässlich abgerufen werden kann", betont Timo Berkelmann.

"Das neue Konzept wird uns dabei helfen, schnell zu einer Feuerwehr zusammenzuwachsen", ist sich Kirchhorsts Ortsbrandmeister Arne Zilling sicher. "Wir wollen alte Zöpfe abschneiden und einen neuen, gemeinsamen Weg gehen. Dabei werden wir viel Wert auf unsere Gemeinschaft und Teambuilding legen." Bester Ausdruck dessen ist, dass die Brandschützer nicht mehr an den alten Wochentagen üben. Der Übungsdienst findet nun am Donnerstag statt. Ein Wunsch ist dabei allen Brandschützern gemeinsam: Die aktive Unterstützung für die Feuerwehr muss sich verbessern. Alle Kirchhorsterinnen und Kirchhorster zwischen 16 und 60 Jahren sind herzlich aufgefordert, "ihre" neue Feuerwehr zu unterstützen. Kontaktadressen und der Dienstplan sind unter www.feuerwehr-kirchhorst.de zu finden.

Quelle: www.feuerwehr-kirchhorst.de

 

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